Erleben und Erinnern

Zeitzeugen erzählen ihre Geschichte.
Vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Erinnerungen an hundert Jahre deutscher Geschichte in mehr als viertausend Videoclips.

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Geschichte lebt!

Geschichte lebt durch Geschichten. Durch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse. Sie in Interviews einzufangen und für spätere Generationen zu bewahren, ist das Ziel des Vereins "Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation". Das bundesweit einmalige Projekt sammelt Erzählungen von Zeitzeugen zu Alltagserfahrungen und zentralen Momenten der deutschen Geschichte. Vor der Kamera berichten Jung und Alt über ihre ganz individuellen Erinnerungen an historische Ereignisse und Entwicklungen. Sie bilden die Mosaiksteine im Geschichtsbild einer Nation und prägen das Selbstverständnis einer Gesellschaft. Erzählen auch Sie uns Ihre Geschichte und werden Teil eines facettenreichen Archivs der Erinnerungen!

Burger und Pommes statt Sauerbraten und Knödel

„Einer der Soldaten saß da im Jeep […] und winkte mit so einem Snickers. Ich wusste nicht, was ein Snickers ist. Aber ich wusste, das war eine Verführung“, erinnert sich Hans D. Schreeb, der sieben Jahre alt war, als US-amerikanische Soldaten in seine Stadt kamen (https://goo.gl/AzXGZV). Mit den Westalliierten kamen 1945 nicht nur fremde Menschen, sondern auch neue Lebensmittel nach Deutschland. Noch heute erinnern sich die Zeitzeugen an „chewing gum“ oder wie die Stuttgarterin Elfriede Lögler an einen besonderen Brotaufstrich. „Das war was Ungeheures, das man plötzlich so ein Stück Erdnussbutter bekam und das hat geschmeckt wie himmlische Ambrosia“ (https://goo.gl/dn01XE).

Ein paar Jahre später kamen die West-Berliner aus neuer Not heraus in den Genuss amerikanischer Leckereien. „Wir hatten uns gerade so ein bisschen erholt von den Schrecken des Krieges […] und wir hofften auf Normalisierung und dann passierte das auf einmal mit dieser Blockade“, erzählt Zeitzeuge Helmut Walz. Als Reaktion auf die Währungsreform in Westdeutschland sperrten die Sowjets 1948 fast ein Jahr lang alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin. Rettung kam aus der Luft. Westalliierte Transportflugzeuge versorgten die Eingeschlossenen mit „Care-Paketen“, in denen so manche Überraschung steckte. „Schokolade gab’s in diesen amerikanischen Dosen“, erinnert sich etwa Sigrid Ebert (https://goo.gl/axqry7).

Waren Lebensmittel aus Übersee in der ersten Nachkriegszeit noch etwas Besonderes, standen sie Anfang der 60er Jahre schon auf fast jedem Speisezettel in der Bundesrepublik. Denn die Westalliierten blieben und mit ihnen ihr Essen. „Coca-Cola, Hamburger, das hatte ich alles“, erzählt die Wiesbadenerin Elisabeth Jost-Dahlhoff mit Blick auf jene Zeit (https://goo.gl/8yT1HE). Bis heute trinken elf Millionen Deutsche mehrmals pro Woche Coca-Cola und auch der Burger zählt hierzulande immer noch zu einem der beliebtesten Fast Food-Gerichte.

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Aktuelles

Die Anti-AKW-Bewegung

Seit den 70er Jahren ist die Nutzung der Atomenergie umstritten. Aktivisten und Polizisten haben sich bei GdN an die damaligen Konflikte erinnert. Der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands hat diesen Zeitzeugen zugehört und daraus Fragen und Materialien für den Schulunterricht entwickelt. Das neue Unterrichtspaket finden Sie hier.

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